Funktionale Sicherheit & IT-Security von Ihrem Profi aus Königsee

Wenn wir von Funktionaler Sicherheit sprechen:

... sprechen wir von einem Teil der Gesamtsicherheit einer Anlage oder eines speziellen Anlagenteils. Dieser Teil ist per Definition durch die EN 61508 von der korrekten Funktion der Schutzsysteme abhängig. Solche Schutzsysteme stellen im Anforderungsfall den sicheren Anlagenzustand wieder her, oder halten ihn aufrecht um so Menschen, Umwelt- und Anlagenschäden zu vermeiden. 

 

Risikominderung und SIL

In Deutschland wird durch die aktuell gültige Betriebssicherheitsverordnung eine Gefährdungsbeurteilung für Arbeits­mittel durch den Arbeitgeber gefordert. Dieses grundlegende Dokument stützt sich auf das Recht auf Unversehrtheit. In konkretisierenden Regelwerken wie zum Beispiel der Druckgeräterichtline, der Maschinenrichtlinie oder auch der Störfallverordnung werden zudem konkret Risikoanalysen gefordert. Überschreitet eine Gefährdung einen tolerierbaren Bereich ist das Risiko zu bewerten und ein Maß für die Minderung festzulegen. Dieses Maß stellt die grundlegende Eigenschaft  an eine Schutzebene dar. Man nennt sie Sicherheits-Integritätslevel, kurz SIL.  


Die Sicherheitsfunktion (auch SIF genannt) setzt sich aus einer oder mehrerer Sicherheitseinrichtungen (auch SIS genannt) zusammen. Jede einzelne dieser Funktionen muss den Anforderungen genügen.  Dazu wird ein qualitativer oder ein quantitativer Nachweis zur Risikominderung geführt. Das meist aus Sensor, Logik und Aktor bestehende System muss mit jeder einzelnen Ausfallwahrscheinlichkeit der geforderten Risikominderung entsprechen können.


Funktionale Sicherheit und IT Security - UCL GmbH



IT Security - UCL GmbH aus Königsee


Normen der Funktionalen Sicherheit

Die  Grundlage stellt die Dachnorm EN61508 dar. Sie regelt grundlegend die Anforderungen an Herstelle rund Betreiber und gibt die Handhabung eines Management der funktionalen Sicherheit vor. Darunter ordnen sich die sog. Typ B-Normen ein, die die Anforderungen in spezielle Aufgabengebiete einteilen.


Feuerungstechnik: EN 50156
Prozesstechnik: EN 61511 (konkretisiert in deutschen Regelwerk der VDE 2180 sowie NAMUR)
Maschinensicherheit: IS O 13849 und EN 62061


Hinzu kommen Verweise aus unf au f andere Regelwerke die ein Umsetzung nach den Regeln der Funktionalen Sicherheit oder einen SIcherheits­lebenszyklus verlangen.


Lebenszyklusbetrachtung und Management der Funktionalen Sicherheit

Grundsätzlich hat sich gezeigt, dass Unfälle vermeidbar gewesen wären. Fehler die zum Ausfall einer Sicherheitsfunktion führen sind meist systematischer Natur und direkt auf Planungs-, oder Handhabungsfehler zurück zu führen.  


Daher ist es unbedingt notwendig bereits im Entwurf der Anlage und des Schutzsystems der Blick ganzheitlich und über den gesamten Sicherheitslebenszyklus gerichtet wird. Vom Entwurf bis zur Außerbetriebnahme. Dabei gibt es keine Grenzen durch Gewerke. Es wird eine enge Abstimmung zwischen Betreiber, Planer, Errichter, Komponentenhersteller und Überwachungsorganisation notwendig. 


Wir bieten Ihnen 

Beratung

Hinsichtlich Anforderungen und Umgang mit den einschlägigen Normenwerk der Funktionalen Sicherheit, Verknüpfungen aus spezifischen Regelwerken zu den Anforderungen der Funktionalen Sicherheit sowie den technischen Regeln für Betriebssicherheit und der Betriebssicherheitsverordnung, Druckgeräterichtlinie und Maschinenrichtlinie.


Dokumentation

Wir helfen Ihnen bei der Implementierung ihres Functional Safety Managemnt (FSM), der normgerechten Dokumentation Ihrer Systeme und der Qualifikation der Mitarbeiter, sowie der rechnerischen Nachweisführung der Sicherheitsintegrität der Schutzsysteme.


Engineering und Review

Auslegung, Planung und Qualifikation von Sicherheitsfunktionen nach den Anforderungen der durchgeführten Risikoanalyse und unter Berücksichtigung der normativen Anforderungen der Funktionalen Sicherheit.



Test im Lebenszyklus

 Erst- und wiederkehrende Prüfung von sog. PLT-/MSR Sicherheitseinrichtungen und Dokumentation der Ergebnisse.


Training

Schulung Ihrer Kollegen und der Anwender.